Geldbörsen

Geldbörsen

Wenn man von Geldbörsen spricht, so meint man damit eine kleine Tasche oder aber einen Beutel, in dem man Bargeld aufgewahren kann. Andere Synonyme für die Geldbörsen sind Geldbeutel, Portemonnaie, bzw. Portmonee. Es gibt sowohl Geldbörsen für Herren, als auch für Damen. Darüber hinaus gibt es auch Geldbörsen für Kinder, die sich jedoch von den für Herren und Damen dahingehend unterscheiden, dass sie in der Regel über keine Scheckkartenfächer verfügen. Darüber hinaus sind sie in der Regel vom Design her recht bunt und haben ein Band, welches um den Hals gehängt werden kann. Man nennt so etwas auch Brustbeutel.

Geldbörsen kannte man bereits im Mittelalter. Die Geldbörse war damals aber noch ein aus Leder hergestellter Beutel. Im ihm wurden hauptsächlich Münzen oder kleine Wertgegenstände aufgewahrt. In der Regel waren die Vorläufer der heutigen Geldbörsen etwa faustgroß und wurden am Gürtel getragen. Verschlossen wurden sie mit einer Schnur oder aber mit einem Lederriemen. Diese Form der Geldbörsen blieb bis ins frühere 19. Jahrhundert erhalten.

Als aufkam, dass Papiergeld anstatt nur Münzen genutzt wurden, wurde auch die Form der Geldbörsen anders. Im Laufe der Jahre kam dann noch hinzu, dass Ausweispapiere ebenfalls stets mit sich getragen werden mussten, so dass die Geldbörsen mehr und mehr kleinere Zusatzfächer erhielten. Diese sind heute bei einer Geldbörse gar nicht mehr wegzudenken, denn wohin sonst mit Personalausweis in Scheckkartenformat? Wohin mit Kreditkarten? Wohin mit Führerschein in Scheckkartenformat? Oder, wohin mit Fahrzeugschein, Blutgruppenausweis, diversen Kundenkarten von Geschäften, diversen Visitenkarten, der Tankkarte, Organspendeausweis und so weiter?

Das Tragen von Geldbörsen ist weitgehend geschlechtsspezifisch. Während Männer ihre Geldbörsen in die Hosentasche stecken, vorzugsweise in die Gesäßhosentaschen, wobei diese bereits vom Schnitt her extra dafür ausgelegt sind, tragen Damen ihre Geldbörsen vorzugsweise in ihrer Handtasche herum. Dies ist in der Regel auch ein effektiver Diebstahlschutz. Während das Tragen von Geldbeutel in den Gesäßtaschen der Hosen im Gedränge zum Teil doch recht riskant sein kann, denn in vielen Städten sind Taschendiebe unterwegs. Aber auch Männer können hier Abhilfe schaffen. Es gibt nämlich Geldbörsen, die man mittels einer Kette an seinem Gürten befestigen kann. Darüber hinaus werden auch so genannte Geldgurte angeboten, diese trägt man unter der Oberbekleidung.

Für bestimmte Berufsgruppen gibt es auch spezielle Geldbörsen. So gibt es zum Beispiel für Taxifahrer, Kellner oder Kurierfahrer spezielle Kellnergeldbörsen oder Bedienungsgeldbörsen. Diese werden in der Regel auch mittels einer Kette am Gürtel befestigt und haben da diese Personen in der Regel sehr viel Bargeld mit sich führen, ein entsprechend großes Volumen für die Aufnahme von Geldscheinen und Münzen.

Unterschiedliche Länder, unterschiedliche Geldscheine. Geldbeutel, die für den US-Markt bestimmt sind, erkennt man zum Beispiel daran, dass sie kein Münzfach besitzen. Auch eine Währungsumstellung kann schon mal dazu führen, dass man sich eine neue Geldbörse zulegen muss. So geschehen in Österreich, und zwar aufgrund der Währungsumstellung von der alten Währung Schilling auf die neue Währung Euro im Jahr 2002. Viele Österreicher mussten sich damals im Jahr 2002 notgedrungen neue Geldbörsen kaufen, weil die Schillingscheine deutlich kleiner gewesen waren, als die ab diesem Zeitpunkt gültigen Euroscheine. Webtipp MANstore

 

 

Geldbeutel + Geldbörsen