Rucksäcke - Rucksack verschiedene Formen
Vom
geschichtlichen Aspekt her gesehen ist die so genannte Kraxe, die Urform
des Rucksacks. Es handelte sich dabei um ein offenes Gestell
aus Holz, das über ein Gurtsystem verfügte. Archäologische
Befunde beweisen, dass man Kraxen bereits in der Jungsteinzeit, also ca.
3300 vor Christi verwendete. Sie dienten damals hauptsächlich dazu
Handel über weite Strecken
hinweg
zu betreiben. Transportieren konnte man damit sowohl Wasserbehälter,
als auch Haustiere. Kraxen, heute allerdings aus Leichtmetall hergestellt,
werden aber auch noch heute verwendet.
Rucksäcke sind sehr praktisch. Neben Kleidungstücken
kann in ihnen auch jede Mengen kleiner Gegenstände transportieren.
Hat man vor mit einem Rucksack auf Reisen zu gehen, so empfiehlt sich
ein Modell, dass im Fachhandel als Kofferrucksack bezeichnet wird. Anders
als die übliche Form der Rucksäcke hat ein Kofferrucksack die
Öffnung zu Hauptfach nicht nach oben, sondern nach vorne. Auf diese
Weise kann man derartige Rucksäcke so hinlegen und öffnen, wie
einen handelsüblichen Koffer. Das Tragesystem von derartigen Rucksäcken
lässt sich zudem bei vielen Modellen problemlos im Kofferinneren
verstauen, bzw. ist so konzipiert, dass man es problemlos entfernen kann.
Hergestellt werden Rucksäcke aus Stoff oder aber aus flexiblem Kunstoffen,
wie PVC oder Nylon, aber auch aus Leder. Bei
Rucksäcken
handelt es sich um Behältnisse, die man sich mittels zweier Gurte
auf den Rücken schnallen kann.
Rucksäcke, mit denen man auch schwerere Lasten tragen kann, werden
mittels eines Hüftgurtes noch zusätzlich an der Hüfte befestigt.
Das ist zum Beispiel bei Rucksäcken so, die man zum Wandern oder
Bergsteigen verwenden kann.
Die Ausstattung von Rucksäcken variiert. Abhängig ist die Ausstattung
insbesondere im Bezug auf deren Einsatzgebiet (zum Beispiel Bergsteigen,
Trekking, Wandern, Radfahren, Freizeit, oder Reisen), aber auch letztendlich
von ihrer Qualität in der Verarbeitung, wovon letztendlich wieder
der Preis abhängig ist.
Heutige Rucksäcke verfügen in der Regel neben einem großen
Hauptfach, das mit Reißverschlüssen verschlossen wird, je nach
Modell über in ihrer Anzahl und Größe verschiedene kleinere
Fächer, die sowohl innen, als auch außen an- bzw. eingenäht
sind.
So genannte ergonomisch geformte Rucksäcke verfügen über
ein Polster in Hüfthöhe, das für den notwendigen Luftraum
zwischen Rücken und Rucksack sorgt.
Darüber hinaus gibt es den Rucksack mit
und ohne Tragegestell. Bekannte Rucksackarten sind zum Beispiel der so
genannte
Jagdrucksack, der so genannte City-Rucksack, der in der Regel durch Verzierungen
modisch aufgepeppt ist und zwar auf Rücken getragen, aber durchaus
auch als Einkaufstasche verwendet werden kann.
Eine weitere Form von besonderen Rucksäcken sind die so genannten
Wanderrucksäcke, oder Trekkingrucksäcke, zu denen auch die so
genannten Bergsteigerrucksäcke zählen.
Diese verfügen über besondere Vorrichtungen, wie zum Beispiel
angenähtem Karabinerhaken, so dass man wenn man sich mal abseilen
muss, den Rucksack extra sichern, bzw. auch hinter sich her ziehen kann
an Seil. Es gibt verschiedene Modelle, die auf die jeweilige Sportart
individuell abgestimmt sind.
Und schließlich gibt es noch eine weitere - gar historische - Rucksform:
Den in früheren Jahrzehnten ausschließlich aus Leder
gefertigte
Ranzen, wobei dieser heute in abgewandelter Form als Schulranzen für
Grundschüler üblich ist, aber mit zunehmendem Schulalter mehr
und mehr von den Rucksäcken in ihrer eigentlichen Form abgelöst
wird.
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