Schultertaschen - beliebt bei Alt und Jung
Den
Begriff Schultertasche kann man in der Regel gleichsetzen mit dem Begriff
Umhängetasche. Die Schultertasche zeichnet sich
dadurch aus, dass sie – je nach Ausführung – entweder
über gar keine Griffe verfügt oder diese aber mit dem was die
Schultertasche eigentlich ausmacht, nämlich den so genannten Schultergurt
oder Tragegurt, kombiniert ist. Schultertaschen werden von einer sehr
breiten Bevölkerungsschicht verwendet – von Alt und Jung.
Schultertaschen begegnen uns täglich, zum Beispiel
in Form von Handtaschen von Frauen, die damit durch die Straßen
laufen. Schultertaschen sind in diesem Bezug sehr praktisch,
weil
man sie – wie der Name schon sagt – umhängen kann und
die Hände dann frei hat. Man kann also mit einer Schultertasche auch
bequem einkaufen gehen und brauch in der Regel nichts „einhändig“
zu erledigen. Derartige Schultertaschen sind in der Regel kompakt und
recht klein und bieten, wie bei Handtaschen üblich, nur Platz für
Geldbörse, Auto- und Haustürschlüssel, eventuell Sonnenbrille
und Taschentücher.
Es gibt aber auch Schultertaschen, die man durchaus auch als
Einkaufstaschen verwenden kann, wobei einmal voll geladen mit den Einkäufen
ist es für viele Menschen recht unangenehm die Einkäufe auf
einer Schulter zu schleppen. Bedingt durch die Volkskrankheit Rückenschmerzen
können das eh nur die wenigstens Menschen.
Schultertaschen sind aber auch in Form von einer Art Aktentasche anzutreffen.
Viele Geschäftsleute haben heute anstatt einer Aktentasche eine Schultertasche
dabei wenn sie ihre Kunden
besuchen. Derartige Schultertaschen sind entsprechend dafür ausgelegt
entweder Akten oder gar einen Laptop aufzunehmen. Darüber hinaus
haben sie in der Regel zahlreiche kleinere Fächer für die Aufnahme
zum Beispiel von Notizblöcken oder auch Kugelschreibern.
Diese Art von Schultertaschen sind in der Regel aus Materialien wie Nylon
hergestellt und aus diesem Grund sehr robust.
Schultertaschen gibt es darüber hinaus auch als Sporttaschen. Wie
die Schultertaschen, so wie sie Geschäftsleute benutzen, so verfügen
auch diese über verschieden große Fächern, in der Regel
einen Hauptteil für die Sportbekleidung und Handtücher, sowie
über Seitenfächer, die für das Aufnehmen von Duschgel,
Bürste und anderen Hygienegegenständen geeignet sind.
Einige Modelle an Sporttaschen verfügen darüber hinaus noch
über besondere Tragevorrichtungen für Utensilien, die man für
die jeweils ausgeübte Sportart benötigt.
Ein weiterer Bereich, in dem insbesondere Schultertaschen sehr beliebt
sind, ist der Schulsektor. Sowohl Lehrer als auch Schüler benutzen
Schultertaschen häufig. Bei Lehrern sind geräumige
Schultertaschen
in den letzten Jahrzehnten an die Stelle von Aktenkoffern getreten. Bei
Schülern wiederum ersetzt eine Schultertasche in der Regel ab der
5. Klasse den Schulranzen. Hauptproblem, den viele Ärzte bei diesem
Trend sehen, ist dass Schüler ja bekanntermaßen sehr viele
Schulbücher mit sich herumschleppen müssen, hinzu kommen noch
Ordner und Hefter (oder Hefte), sowie die Schreibutensilien. Dadurch dass
das Gewicht der Schulsachen bei der Verwendung einer Schultertasche auf
einer Schulter liegt, kann es bei Kindern gegebenenfalls zu Haltungsschäden
kommen. Obwohl die Lehrer in der Regel dazu angehalten sind, darauf zu
achten, dass die Kinder nicht unnötig viel Schulsachen mit sich herumschleppen
(in der Regel dürfen sie das was nicht benötigt wird für
die Hausaufgaben im Klassensaal entweder im Fach oder aber unter dem Tisch
belassen), zeigen durchgeführt Untersuchungen immer wieder, dass
die Schultaschen in der Regel viel zu schwer sind und Statistiken belegen,
dass es durch den Gebrauch von Schultertaschen immer mehr und mehr zu
Haltungsschäden bei Kindern und Jugendlichen kommt.






